Zum Inhalt springen
Mix-Werbung.de — zur Startseite

Remarketing & Retargeting · Gronau, NRW

Zurückholen,
wer schon einmal
da war.

Die meisten Besucher kaufen beim ersten Mal nicht und fragen beim ersten Mal nicht an. Remarketing zeigt ihnen Deine Anzeige noch einmal — mit Einwilligung, mit Frequenzgrenze und ohne die Käufer von gestern zu belästigen.

Teil der Google-Ads-Betreuung für 600 € netto/Monat · Kein Aufpreis · Monatlich kündbar

600 € pro Monat netto —
Remarketing inklusive
100 Besucher in der Liste,
damit Display ausspielt
1.000 Besucher, damit Anzeigen
in der Suche laufen
540 Tage maximale Speicherdauer
einer Liste

Vertrauen unter anderem

  • Stadt Gronau
  • Wischemann Group
  • betonfarben.shop
  • Saunapark Epe
  • blumenshop.de
  • druckdiscount24
  • vivo science

Erst die Begriffe

Remarketing oder Retargeting — dasselbe, zwei Herkünfte.

Zwei Wörter, eine Sache. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern darin, aus welcher Ecke der Branche jemand kommt.

Begriff Kommt von Was gemeint ist
Remarketing Google Googles eigener Name für die Sache. So heißt es in Google Ads und in Google Analytics — deshalb sagt jeder, der mit Google arbeitet, Remarketing.
Retargeting Display- und Adtech-Branche Derselbe Vorgang, anderer Sprachraum. Wer aus der Bannerwerbung oder von den sozialen Netzwerken kommt, sagt Retargeting.
Dynamisches Remarketing Google Die Ausbaustufe für Shops: In der Anzeige steht genau das Produkt, das sich jemand angesehen hat. Setzt einen gepflegten Produktdatenfeed voraus.
Customer Match Google Kein Website-Besuch, sondern Deine eigenen Kundendaten als Zielgruppe. Braucht eine eigene Rechtsgrundlage — Kundendaten für Werbung zu nutzen ist ein anderer Zweck als sie für die Bestellung zu speichern.

Kurz gesagt: Remarketing = Retargeting. Wer eine „Retargeting-Agentur" sucht und wer eine „Remarketing-Agentur" sucht, sucht dasselbe. Bei mir läuft beides innerhalb der Google-Ads-Betreuung — wo das im Gesamtbild aus bezahlter und unbezahlter Sichtbarkeit steht, erklärt die Seite zur SEA-Agentur.

Anwendungsfälle

Vier Listen, die sich lohnen — eine davon zum Ausschließen.

Eine einzige Liste „alle Besucher der letzten 30 Tage" ist der Normalzustand in den Konten, die ich übernehme. Sie ist auch der Grund, warum Remarketing dort nichts bringt: Wer alle gleich anspricht, spricht niemanden richtig an.

Abgebrochene Warenkörbe

Produkt im Warenkorb, dann weg. Hier lohnt sich Remarketing am meisten, weil die Kaufabsicht belegt ist. Wichtig ist das Zeitfenster: In den ersten Tagen ansprechen, danach abnehmend — und wer gekauft hat, fliegt sofort aus der Liste.

Besucher ohne Anfrage

Jemand hat Deine Leistungsseite gelesen, die Preise angesehen und das Formular nicht abgeschickt. Diese Liste baue ich als Differenz: Besucher der Leistungsseite minus Besucher der Danke-Seite. Die Anzeige greift dann genau das Thema auf, das gelesen wurde.

Bestandskunden

Der am häufigsten liegen gelassene Fall. Wer bei mir im eigenen Shop Bodenfarbe kauft, braucht Grundierung, Versiegelung und eine Rolle — und beim nächsten Projekt wieder Farbe. Nachkauf und Zubehör sind billiger zu bewerben als jeder neue Kunde.

Wer nichts mehr sehen soll

Genauso wichtig wie das Ansprechen: Käufer aus laufenden Kampagnen ausschließen, Bewerber aussortieren, Bestandskunden aus Neukundenkampagnen nehmen. Sonst zahlst Du dafür, Leuten etwas anzubieten, das sie vorgestern gekauft haben.

Für Shops kommt dynamisches Remarketing dazu: In der Anzeige steht dann genau das Produkt, das sich jemand angesehen hat. Das setzt einen gepflegten Produktdatenfeed voraus — dieselbe Grundlage, von der auch eine Performance-Max-Kampagne lebt. Wie ein Shop aufgebaut sein muss, damit dieser Feed stimmt, steht unter Shopify-Shop erstellen lassen. Ich fahre das seit 2023 im eigenen Shop betonfarben.shop mit eigenem Geld.

Datenschutz

Ohne Einwilligung kein Remarketing. Punkt.

Das ist der Abschnitt, den die meisten Agenturseiten in einem Nebensatz abhandeln. Er entscheidet aber darüber, wie groß Deine Listen überhaupt werden — und ob Du ein Risiko im Haus hast.

Die Einwilligung ist Pflicht

§ 25 TDDDG erlaubt den Zugriff auf das Endgerät Deiner Besucher nur mit vorheriger Einwilligung; unbedingt erforderlich ist Werbung nie. Dazu kommt die DSGVO für die Verarbeitung danach. Praktisch: kein Tag vor der Entscheidung, Ablehnen so einfach wie Zustimmen, keine vorangekreuzten Kästchen.

Consent Mode als Übermittlung

Seit März 2024 verlangt Google für Werbefunktionen im EWR die Signale zu Datennutzung und Personalisierung. Kommen sie nicht an, füllt Google Deine Zielgruppenlisten nicht mehr. Es gibt zwei Ausbaustufen — welche zu Dir passt, ist auch eine juristische Entscheidung, nicht nur eine technische.

Was ohne Einwilligung bleibt

Suchkampagnen, weil die Kaufabsicht im Suchfeld steht und keine Vorgeschichte braucht. Thematische statt personenbezogene Platzierungen. Die eigene E-Mail-Liste, wenn die Einwilligung dafür sauber eingeholt wurde. Und organische Sichtbarkeit, die von keinem Banner abhängt.

Was das rechnerisch bedeutet: Deine Remarketing-Liste ist immer kleiner als Deine Besucherzahl. Lehnt die Hälfte ab, ist die Liste halb so groß — und die Mindestgrößen von 100 beziehungsweise 1.000 aktiven Besuchern rücken entsprechend weiter weg. Geschätzte Conversions aus dem Consent Mode ändern daran nichts: Für eine Liste braucht es echte Einwilligungen. Ich richte die Technik ein und sage Dir, was ich sehe; die juristische Prüfung Deines Banners gehört zu einem Anwalt, ich bin keiner. Wie ich selbst mit Daten umgehe, steht in meiner Datenschutzerklärung.

Ablauf

So baue ich Remarketing auf.

Die Reihenfolge ist Absicht: erst prüfen, ob überhaupt gemessen werden darf, dann Listen, dann Anzeigen. Umgekehrt baust Du auf Sand.

  1. 01

    Einwilligung und Messung prüfen

    Woche 1

    Zuerst sehe ich nach, ob Dein Banner überhaupt sauber arbeitet: Wird vor der Entscheidung schon ein Tag geladen? Ist Ablehnen genauso leicht wie Zustimmen? Kommt das Einwilligungssignal bei Google an? Ohne diesen Schritt baust Du Listen, die entweder leer oder rechtswidrig sind.

  2. 02

    Listen nach Verhalten bauen

    Woche 1–2

    „Alle Besucher" ist keine Zielgruppe. Ich trenne nach dem, was jemand getan hat: Warenkorb abgebrochen, Leistungsseite gelesen, Preise angesehen, gekauft. Jede Liste bekommt ihre eigene Speicherdauer — beim Warenkorb kurz, bei Bestandskunden lang.

  3. 03

    Botschaft, Frequenz, Zeitfenster

    Woche 2

    Jede Liste bekommt eine eigene Anzeige. Dazu eine Frequenzbegrenzung, damit niemand dieselbe Anzeige vierzigmal sieht, und ein Enddatum, ab dem die Ansprache aufhört. Verfolgungsgefühl beschädigt die Marke schneller, als der Klick einbringt.

  4. 04

    Auswerten und begrenzen

    laufend

    Im Bericht zählt der Klick, nicht die Einblendung. Dazu die unangenehme Kontrollfrage: Hätte dieser Kunde nicht ohnehin gekauft? Placements, die nichts bringen — Spiele-Apps, thematisch abwegige Kanäle —, fliegen konsequent raus.

Wann ich abrate

Es gibt Fälle, in denen Remarketing nichts bringt.

Zu wenig Besucher

Unter 100 aktiven Besuchern in 30 Tagen läuft im Displaynetzwerk nichts, unter 1.000 nichts in der Suche. Ein Betrieb mit 200 Besuchern im Monat kommt dort nie an. Dann ist das Geld in Local SEO und einer besseren Website deutlich wirksamer angelegt.

Einmalige Anschaffung

Wer gerade eine Heizung eingebaut oder ein Dach gedeckt bekommen hat, braucht kein zweites. In solchen Fällen ist die Käuferliste vor allem dafür da, ausgeschlossen zu werden — nicht dafür, weiter beworben zu werden.

Sensible Themen

Google untersagt personalisierte Werbung rund um bestimmte Bereiche, etwa Gesundheitszustand oder finanzielle Lage. Wer in solchen Feldern arbeitet, kann keine Remarketing-Listen darauf aufbauen — dort bleibt nur thematische Ansprache.

Und ein Punkt, der keine technische Grenze ist, sondern eine geschäftliche: Ein Teil der Leute, die Du im Remarketing erreichst, hätte ohnehin gekauft. Diese Anzeigen schreiben sich einen Umsatz gut, der auch ohne sie entstanden wäre. Deshalb prüfe ich Remarketing-Zahlen kritischer als andere und bewerte sie im Zusammenhang mit dem gesamten Konto — die Einordnung dazu steht unter Google Ads.

Häufige Fragen

Das wird oft gefragt.

Was ist der Unterschied zwischen Remarketing und Retargeting?

Inhaltlich keiner. Beide Begriffe beschreiben dasselbe: Menschen wieder ansprechen, die schon einmal Kontakt mit Deiner Website hatten. Der Unterschied ist die Herkunft — Google nennt sein Produkt Remarketing, die übrige Werbebranche sagt seit den Zeiten der Bannernetzwerke Retargeting. Wenn Du eine Retargeting-Agentur suchst und ich von Remarketing spreche, reden wir über exakt dieselbe Arbeit.

Was kostet Remarketing bei Dir?

Es ist Teil der Google-Ads-Betreuung für 600 € netto im Monat, es gibt keinen Aufpreis für den Kampagnentyp. Das Werbebudget kommt getrennt dazu und geht direkt an Google. Für Remarketing allein reicht meist ein kleiner Teil davon, weil die Zielgruppe naturgemäß klein ist — es sind ja nur Leute, die schon da waren. Keine Mindestlaufzeit, Kündigung zum Monatsende.

Brauche ich für Remarketing eine Einwilligung?

Ja, ohne Ausnahme. Remarketing setzt Kennungen auf dem Gerät Deiner Besucher, und dafür verlangt § 25 TDDDG eine vorherige Einwilligung — technisch notwendig ist Werbung nie. Dazu kommt die DSGVO für die anschließende Verarbeitung. Praktisch heißt das: Das Tag darf erst feuern, wenn jemand aktiv zugestimmt hat, Ablehnen muss genauso einfach sein wie Zustimmen, und vorangekreuzte Kästchen sind keine Einwilligung. Ich richte das technisch ein — für die juristische Prüfung Deines Banners und Deiner Datenschutzerklärung gehört ein Anwalt dazu, ich bin keiner.

Was ist der Consent Mode und brauche ich den?

Der Consent Mode ist Googles Weg, die Entscheidung Deiner Besucher an Google Ads zu übermitteln. Seit März 2024 verlangt Google für Werbefunktionen im Europäischen Wirtschaftsraum die Signale zu Datennutzung und Personalisierung — fehlen sie, füllt Google Deine Zielgruppenlisten nicht mehr. Es gibt zwei Ausbaustufen: eine, bei der die Tags erst nach der Zustimmung laden, und eine, bei der sie immer laden und ohne Zustimmung nur anonyme Signale schicken, aus denen Google Conversions schätzt. Welche zu Dir passt, ist auch eine juristische Frage. Geschätzte Conversions ersetzen übrigens keine Liste: Für Remarketing brauchst Du echte Einwilligungen.

Was passiert, wenn viele Besucher das Banner ablehnen?

Dann schrumpft die Liste im selben Verhältnis. Lehnt die Hälfte ab, ist auch Deine Remarketing-Liste halb so groß — plane damit, statt Dich hinterher zu wundern. Ohne Einwilligung bleiben Dir trotzdem Wege: Suchkampagnen funktionieren, weil die Kaufabsicht im Suchfeld steht und keine Vorgeschichte braucht; Platzierungen lassen sich thematisch statt personenbezogen aussteuern; und die eigene E-Mail-Liste gehört Dir, wenn die Einwilligung dafür sauber eingeholt wurde. Dauerhaft die günstigste Antwort auf ein strenges Banner ist organische Sichtbarkeit.

Ab wie vielen Besuchern lohnt sich das überhaupt?

Google gibt Mindestgrößen vor: rund 100 aktive Besucher in den letzten 30 Tagen, damit eine Liste im Displaynetzwerk ausgespielt wird, und rund 1.000 für Anzeigen in der Suche und auf YouTube. Eine Liste speichert Besucher höchstens 540 Tage. Rechne Deine Besucherzahl also erst durch die Einwilligungsquote und dann gegen diese Grenzen. Ein Betrieb mit 200 Besuchern im Monat, von denen die Hälfte ablehnt, erreicht die Suchgrenze nie — dort ist das Geld in Local SEO und einer besseren Website deutlich besser angelegt.

Wie viele Besucher gehen Dir gerade verloren?

Schick mir Deine Website und, wenn vorhanden, Lesezugriff auf Google Ads und Analytics. Ich sehe mir an, ob Dein Banner sauber arbeitet, wie groß Deine Listen realistisch werden und ob sich Remarketing bei Deinen Zahlen lohnt. Kostenlos, in 2 Tagen, ohne Gegenleistung.

Mo–Fr 9–18 Uhr · Antwort innerhalb von 24 Stunden

Johannes Diederichs an seinem Schreibtisch in Gronau